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Sowohl auf der chromatischen Mundharmonika als auch bei seinen Kompositionen hat Matthias Broede eine eigenständige Sprache im Bereich des Jazz gefunden. Die stilistische Bandbreite reicht von Swing-Musik nach Art eines Lester Young oder Duke Ellington (BIG 4 SWING), über Latin-Jazz, Modern-Jazz zwischen Miles, Jarrett und Mehldau (MATTHIAS-BROEDE-GROUP), bis zu zeitgenössischem kammermusikalischem Jazz mit ethnischen Einflüssen (MATTHIAS-BROEDE-CHAMBER-TRIO).
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Melodische Linien und abgefahrene Klänge wie man sie von diesem Instrument nicht erwartet. Mit Originalität und Selbstverständlichkeit setzt Matthias Broede die Mundharmonika als vollwertiges Melodieinstrument ein. Er ist wohl einer der eigenständigsten Spieler dieses Instruments im zeitgenössischen Jazz.
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Sie haben ebensoviel eigenen Charakter und hohe Qualität wie sein Mundharmonika-Spiel. Die intensive Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Stilistiken des Jazz sowie mit Komponisten der europäischen Klassik wie Bartok, Debussy und Schoenberg hat einen unverkennbar individuellen Kompositionsstil hervorgebracht. Starke, markante Themen, eine Harmonik, die sowohl traditionelle Akkordwechsel als auch moderne Polytonalität beinhaltet, und die Verwendung ungerader Metren bilden einen attraktiven, homogenen Gesamtklang.
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Das Piano ist sein zuerst erlerntes Instrument und die Grundlage seiner Kunst. Er ist einer der wenigen Musiker, die in der Lage sind, auf zwei völlig verschiedenen Instrumenten gleichermaßen ausdrucksstark und anspruchsvoll zu spielen.
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Einfluss auf seine Spielweise haben, neben Toots Thielemans, Saxophonisten und Trompeter wie Coleman Hawkins, Lester Young, Dexter Gordon, Miles Davis, Sonny Rollins, Tom Harrell, Ornette Coleman und David Liebman.
Bei den Pianisten sind es besonders Bud Powell, Bill Evans, Herbie Hancock, Paul Bley und Keith Jarrett.
Zu seinen Lieblingskomponisten zählen Duke Ellington, Thelonious Monk, Charles Mingus und Wayne Shorter ebenso wie Ludwig van Beethoven, Johannes Brahms, Claude Debussy und Bela Bartok.
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